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Kunst

Ausstellung Galerie Kunst

Über Freude und Enttäuschungen

Die Malerin Angela Stauber und der Multimediakünstler Micha Eden Erdész (U.K).) lernten sich 2015 in London kennen, als sie Ateliernachbarn waren. Seitdem hat sich sowohl über die örtliche als auch zeitliche Distanz eine andauernde und inspirierende
Künstlerfreundschaft entwickelt. Diese ist der Auslöser für die Ausstellung, die nun bis 29. Mai 2021 im Kunstverein Ottobrunn mit freundlicher Unterstützung der Erwin und Gisela
von Steiner-Stiftung gezeigt wird. Zunächst waren die Werke coronabedingt zunächst erst mal hinter geschlossenen Türen, aber von außen teilweise einsehbar. Nun ist es seit Freitag, den 14. Mai 2021 möglich, die Räumlichkeiten in Ottobrunn mit Maske und Abstand (maximal vier Personen) zu betreten und die Kunst zu betrachten.

Angela Stauber

Zur Ausstellung erscheint ein begleitender Text von Prof. Dr. Andreas Kühne, Bayerische Akademie der Schönen Künste, München. www.kunstverein-ottobrunn.de

Das Thema der Transformation beschäftigt beide Künstler*innen und verbindet sie in ihrem jeweiligen Schaffen. Der Ausstellungstitel „Über Freude und Enttäuschungen“ soll daher auch das sowohl im Alltag als auch im künstlerischen Arbeiten wiederkehrende Spiel aus Gelingen und Misslingen, eben aus Freude und Enttäuschungen in beliebiger Reihenfolge beschreiben. Oftmals kann das sogenannte Scheitern im künstlerischen Prozess hinterher als das Finden eines neuen Weges erkannt werden. Und so wiederum erfreuen. Nachfolgend das Werk von Micha Eden Erdész.

Malerei von Angela Stauber im Schaufenster der Galerie „augsburg contemporary“ vom 14. März bis 17. April 2021, Bergstr. 11, 86199 Augsburg. Auf dem großflächigen Schaufenster der Galerie wird Angela Stauber (geb. 1977 in München, Meisterschülerin von Sean Scully) im Rahmen der Ausstellung „Domestic Space | Malerei“ eine Malerei platzieren, die die Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen dem öffentlichen und dem privaten Raum reflektiert.

Zu sehen ist eine Durchgangssituation, welche von außen betrachtet nach innen und vom Innenraum aus gesehen nach außen leitet. Der Blick der Betrachter*innen wird jedoch nicht gezielt geführt, sondern in einem Stakkato aus farbigen Flächen fast abgelenkt und auf die Bildfläche konzentriert. Dort verbindet sich die eigentliche Malerei mit Spiegelungen oder den Eindrücken der jeweils anderen Seite. Somit entsteht ein Spiel zwischen Tiefe und ebener Fläche.

Die Künstlerin möchte vor allem für den Außenraum ein farbiges und von Weitem zu erkennendes Zeichen setzen, dass die Kunst auch in diesen Zeiten weiterhin lebt. Der Titel „immer hier“ soll das stets Fortdauernde, die Existenz und Präsenz von Kunst unterstreichen. Daher ist es Angela Stauber wichtig, das Fenster als Bühne, als außen sichtbare Leinwand zu nutzen.

Wer die Fensterarbeit im Innenraum betrachtet, ist vor allem durch die leuchtenden Farben an einen sakralen Raum und die alte Tradition von Kirchenfenstern erinnert. Bei längerer Betrachtung jedoch löst sich diese Assoziation schnell auf, da die Malerei eher gestisch und spontan gesetzt ist. Das Bild im Fenster scheint etwas darzustellen – eine architektonische Tiefe, einen Durchgang – und weicht doch gleichzeitig davon ab. So, als würde die Malerei als Aktion selbst das Leben in seinen verschiedenen Zuständen wieder spiegeln: geordnet, fest gefügt, in Bahnen gelenkt und doch daraus ausbrechend, spielerisch. Die malerische Setzung zeigt eine wilde Präsenz, einen Moment von „immer hier“ und nicht abwesend, beobachtend und kommentierend, einen Weg aufzeigend und doch nicht weg- oder irreführend.

Genau darin sieht Stauber eine wichtige Aufgabe der Bildenden Kunst. Mit Malerei kann sie Fragen zur gegenwärtigen Situation stellen, Momente des Innehaltens bieten und eine Balance zwischen Einheit und Zerfall schaffen.

Zu dieser Arbeit erscheint eine Publikation mit einem Beitrag von Wolfgang Ullrich.

„Domestic Space | Malerei“ Carolin Leyck, Marcus Lichtmannegger, Angela Stauber
Ausstellungsdauer: 14.3. bis 17.4.2021 | Ort: „augsburg contemporary“, Bergstr. 11, D-86551 Aichach

Domestic Space ist eine Projektreihe der Zweigstelle Berlin im Rahmen von Neustart Kultur bei „augsburg contemporary“

Das Beitragsbild wurde von Ralf Dombrowski in der whiteBOX, Werksviertel-Mitte, München, aufgenommen, wo sich das Atelier der Künstlerin Angela Stauber befindet.

Ausstellung Galerie Kunst

Aus dem Lockdown

Die erste Ausstellung im Werksviertel-Mitte seit über einem Jahr wurde am Wochenende eröffnet. „Robert Weissenbacher: Aus dem Lockdown“ aus der Reihe homegrOWN. Die Ausstellung läuft bis einschließlich 16. Mai 2021 und präsentiert die farbstarken, raumöffnenden und kritischen Werke des Künstlers Robert Weissenbacher.

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Kultur Kunst Urbanes Leben

5 Jahre whiteBOX und ein Neustart für die Kunst.

Werksviertel-Mitte Kunst. Dr. Martina Taubenberger lieferte heute bei einem gut besuchten virtuellen Pressegespräch nicht nur eine kurze Rückschau auf die fünfjährige Erfolgsgeschichte ihrer kreativen Kulturarbeit auf dem Gelände, sondern stellte die neuen Vorhaben, Ideen, Konzepte und Programme für 2021/2022 rund um das Thema Kunst im Werksviertel-Mitte vor.

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Ausstellung Design Kunst

Wenn aus Papier Kunst wird

whiteBOX.art Die Kooperation mit der Fine Art Print-Manufaktur  d’mage in Berlin nahm ihren Anfang 2019 und geht nun im Sommer – trotz Corona – in die zweite Runde. Die Berliner Künstlerin Alex Lebus arbeitet seit 25. Juli und noch bis 16. August 2020 mit dem Werkstoff Papier im Gastatelier der whiteBOX in München. Am Freitag, den 14. August, zwischen 11 und 13:00 Uhr und von 18:00 bis 20:00 Uhr lädt die whiteBOX ein zu einem ganz besonderen BOXenstopp. Diesmal auf dem Programm: ein „Speed Dating“ mit der Künstlerin. Corona macht erfinderisch: Mit Abstand, Maske, einzeln und auf lediglich 10 Minuten begrenzt können Interessierte ihre Fragen an die anwesende Künstlerin richten und ihre Arbeit betrachten.

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Ausstellung Gesellschaft Kunst

#systemrelevant

Acht KünstlerInnen der whiteBOX-Ateliergemeinschaft stellen ihre Werke im Bankhaus Hauck & Aufhäuser in München vor: Margarete Hentze, Natascha Küderli, Gregor Passens, Angela Stauber, Sinan von Stietencron, Robert Weissenbacher, Johannes Wende und Youjin Yi. Die Ausstellung wurde am 22. Juli um 18:00 Uhr im Rahmen einer virtuellen Vernissage eröffnet und ist bis Ende des Jahres digital zu besichtigen. Der Link zur digitalen Ausstellung findet sich auf der Seite www.systemrelevant.art.

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Ausstellung Kultur Kunst

Pandora’s Box Opened

whiteBOX. Benjamin Jantzen, der international viel beachtete Medienkünstler und Kurator der whiteBOX für Neue Medien und Digitale Kunst, hat eine neue Ausstellung im Werksviertel-Mitte kreiert. „Pandora’s Box Opened“ findet bis 18. August 2019 in der whiteBOX statt (WERK3, Atelierstraße 18, 2. Stock). Nach seinen beiden erfolgreichen Schauen „Everything is a Remix“ in der Eröffnungsphase 2016 der whiteBOX und „Selfciety“ zu Beginn des Jahres 2017 ist dies die dritte Ausstellung des Mannheimers Benjamin Jantzen, der in Kürze mit seiner Videokunst für Achim Freyer’s Inszenierung „Oedipe“ bei den Salzburger Festspielen debütieren wird. Die Ausstellung in der whiteBOX zeigt Werke von Timo Dufner, Bhautik Joshi, Martin Backes, Kyle McLean und Swen Seyerlen.

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